6. August 2017

Aktuelles von den Jagdhunden

 

Brauchbare Jagdhunde trotz Corona

Obwohl dieses Jahr alle unsere Hundekurse zeitlich durch Corona beeinträchtigt waren, konnte am 26.9. eine Brauchbarkeitsprüfung durchgeführt werden. Das Wetter war – wie meistens an unserem Prüfungstag – durchwachsen.
Unsere Hunde ließen sich dadurch aber nicht groß stören, sondern zeigten alle mehr oder etwas weniger gut, wie sie ihre zukünftigen Aufgaben erledigen werden.
Die Veranstaltung wurde traditionsgemäß von der Bläsergruppe unter Leitung von Harald Gebhard eröffnet.
Danach ging es für die Hundegespanne von einer simulierten Treibjagd über die Nachsuche (Fährte) zu den Fächern Wasserarbeit, Wegschicken mit Schuss sowie Federwild- bzw. Haarwildschleppe. Die Hunde wurden hier auf ihre speziellen Fähigkeiten geprüft. 
Bei der „eingeschränkten“ Brauchbarkeit müssen die Hunde im Gegensatz zur „vollen“ Brauchbarkeit wo alle Fächer bestanden werden müssen, nach der Treibjagd „nur“ noch eine 400 m-Übernachtfährte sowie Wegschicken mit Schuss und Leinenführigkeit absolvieren.
Am frühen Nachmittag konnte sich das Ausbilderteam um Hundeobmann Ottmar Straub dann jedoch über eine gelungene Brauchbarkeitsprüfung freuen, bei der alle angetretenen Hunde bestanden hatten. 
„Suchensieger“ (beste Gesamtarbeit) wurde DW Nox vom Auberg mit 100 Punkten. Da Nox auch die Höchstpunktzahl für seine Fährtenarbeit bekam, durfte sein Führer Michael Ruppert zwei Wanderpokale für 1 Jahr mit nach Hause nehmen. 
Bei den Gespannen, welche auf die eingeschränkte Brauchbarkeit geprüft wurden, zeigte MV Bismarck vom Wagnersgrund mit Führer Norbert Zollet das beste Ergebnis.
Johannes Schwab, dessen  DL-Hündin „Hera von der Frankenhöhe“  beim durch Corona stark verkürzten Grundkurs am besten abschnitt, bekam dafür ebenfalls eine Wanderscheibe. Mit der zweitbesten Punktzahl bewies dieses Gespann auch bei der vollen Brauchbarkeit sein Können.

 

 

 

 

 

Beginn des Grundkurses zur Brauchbarkeit 2020:   (anklicken)